Wo bist du, dem ich hab vertraut,
Auf den ich so oft hab gebaut,
Dem ich mein Seelenleid erzählt,
Der mit mir meinen Weg gewählt?
Wo bist du, der mich doch verstand,
Der mich nahm an seiner Hand,
Mir Welten zeigte, fern und weit,
Auf einem Weg, immer zu zweit?
Der in meiner Traurigkeit
Trost mir wies und mich befreit?
Mir immer an der Seite stand?
Mich in dunk'len Ecken fand?
Wo bist du, dem ich hab vertraut,
Auf den ich so oft hab gebaut,
Wo bist du, Freundschaft? Zeige dich!
Will dich nicht suchen, hasse dich.
Lügen hier, dort Heuchelei,
Ich fühl' mich ohne dich so frei.
Bin ich auch ohne dich so stark
Wie keiner es von mir vermag.
Wo bist du, dem ich hab vertraut,
Auf den ich so oft hab gebaut?
Auf den ich so oft hab gebaut?
Verdient hast du mein Leben nicht,
Geh fort, brich' kleine Herzen nicht.
Hey Nici.
AntwortenLöschendas ist also das Gedicht, von dem ich in Instagram einen Ausschnitt gesehen habe. Ohne die Blog-URL von Tine hätte ich das Gedicht wohl nie ganz gesehen. Nach dem Lesen fragte ich mich kurz, ob ich es wirklich gerne ganz gelesen hätte. Das Gedicht entstand ja vor unserer Aussprache und somit weiß ich nicht, welche Gültigkeit es noch hat. Wie du richtig erfasst hast, ist es feige, mir das Gedicht so zu zeigen. Über einen mir bekannten Blog wäre es in Ordnung gewesen, aber der Ausschnitt in Instagram war sehr dreist. Ich finde zudem kein Adjektiv dafür, wie du mir die 11 Monate dankst, die ich für dich da war. Du hättest konsequent sein sollen und mir das Gedicht stilvoll handgeschrieben mit der Post zuschicken können, so wie du ein handgeschriebenes Gedicht von mir hast, dessen Inhalt ich bis heute vertrete. Das wäre so schön Abschiedsbrief-like gekommen. Aber nein, war nicht drin. Was bitte willst du mit dem Gedicht erreichen? Mit mir abrechnen, mir eine reinwürgen? Ich bin immun. Um dich zu zitieren: Ich bin keinesfalls an dich gebunden, ich habe einen Engel, auf den ich immer vertrauen, auf den ich immer bauen kann. Und das gibt mir mehr Kraft, als du dir vorstellen kannst, vielleicht sogar vorstellen willst. Tine meinte, ich solle dir auch ein Gedicht schreiben. Habe ich schon, vor genau 7 Monaten und 6 Tagen wurde ich damit fertig. Vielleicht hast du es noch, vielleicht hast du es aber auch schon lachend verbrannt. Wenn du nach reiflicher Überlegung dazu gekommen bist, wieder mit mir Kontakt aufzunehmen, schreib mich einfach an. Es erwarten dich keine Vorwürfe, denn ich bin wahrlich kein nachtragender Mensch. Wir haben beide viel Scheiße gebaut, aber, bitte, was ist das für eine Freundschaft, die 11 Monate lang so innig war und dann sofort zerbricht?
Wenn dem nicht so ist, so sind das die letzten Zeilen des Kontaktes zwischen uns. Ich habe eigentlich keine Lust, dich negativ in Erinnerung zu behalten.
Nyx.
dein blog ist mega schön(:hast du vll lust auf ggs verfolgen?ich würd mich freun:)http://yourbestdaysareaheadofyou.blogspot.de/
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